Eine alte Schreinerregel sagt: „Gut geschliffen ist halb poliert!“.

Die Holzoberfläche soll die geringstmögliche Angriffsfläche für Verschmutzung bieten. Die Handpolitur mit Schellack läßt die Holzmaserung transparent erscheinen und vermittelt den Eindruck einer glasartigen Oberfläche. Da die Trocknungszeit der Schellackpolitur sehr kurz ist, trägt man sie nicht mit einem Pinsel auf, sondern poliert sie in vielen dünnen Schichten mit einem Polier-Ballen in das Holz ein. Aufgrund des enormen Zeitaufwandes wird eine Schellackpolitur heute eigentlich nur mehr zur Restaurierung hochwertiger Antiquitäten eingesetzt. Das Holz wird durch das Polieren „angefeuert“ und erhält eine enorme Tiefe und natürliche Schönheit.

Die Schellackpolitur verlangt vom Restaurator großes handwerkliches Können und viel Übung. Wir verfügen in der hohen Kunst der Schellackpolitur über jahrelange Erfahrung.

Sehen Sie hier noch einige Beispiele von Restaurationen.

Die Handpolitur mit Schellack erfordert Ausdauer - poliert wird bis die Poren geschlossen sind.